Leserunde: Ursula Poznanski–Blinde Vögel (Kapitel 1-5)

3 Mai

Poznanski 2013 - Blinde Vögel (2)Olivia und ich lesen ja seit dem 01.05. zusammen das Buch Blinde Vögel. Es ist für uns beide die erste Leserunde überhaupt und daher auch noch etwas unkoordiniert, aber ich würde sagen: Hauptsache wir haben Spaß 🙂

Heute möchte ich euch an meinem ersten Leseeindruck teilhaben lassen. Da es sich um eine Leserunde handelt, wollen wir natürlich auch über den Inhalt des Buches diskutieren. Das bedeutet, dass ich hier ein bisschen mehr über den Inhalt verraten werde, als ich es sonst tue. Nur als Warnung für diejenigen unter euch, die das Buch evtl. auch noch lesen wollen…

Bisher gefällt mir das Buch richtig gut. Ich habe die ersten fünf Kapitel am Stück verschlungen und kann es nun nicht abwarten weiter zu lesen. Die Ermittler Florin Wenninger und Beatrice Kaspary sind mir aus dem Vorgängerbuch noch gut bekannt und ich kam sehr schnell wieder in die Story rein.

Was bisher geschah:

Zwei Leichen wurden gefunden, ein Mann – klein, dick und ungepflegt – und eine Frau –groß, schlank, gut gekleidet. Die Frau stranguliert, der Mann erschossen, mit der Waffe, die er selbst in der Hand hat. Waren sie ein Paar? Handelt es sich um Mord und Selbstmord? Beatrice hat ihre Zweifel. Ermittlungen ergeben, dass sich die zwei erst seit wenigen Tagen kennen. Sie gehören beide einer Lyrik-Gruppe bei Facebook an. Hat ihr Tod etwas damit zu tun?

Meine Gedanken zu den Kapitel 1-5:

Den Prolog fand ich sehr interessant, weil man hier als Leser ein paar Informationen bekommt, die die Ermittler noch nicht haben. Man versteht zwar noch nicht alles, bekommt aber schon einen ersten Eindruck von dem Geschehenen. Ich lese den Prolog ganz gerne nochmal, wenn ich das Buch ausgelesen habe. Es ist ganz cool, wenn man dann die Zusammenhänge kennt und plötzlich alles, was am Anfang noch zusammenhangslos und unverständlich war, ganz klar ist.

Im ersten Kapitel, als Beatrice mit dem Abendessen für Achim und die Kinder beschäftigt ist, und noch schnell duschen und sich umziehen möchte und das Gefühl hat ein Date vor sich zu haben – da habe ich ja gedacht, Florin kommt zum Essen 🙂 Ich bin gespannt wie viel sich in diesem Buch noch zwischen den beiden entwickelt. Es gibt ja immer mal wieder so Andeutungen (wo sie sein Eau de Toilette riecht, oder das mit dem Handyklingelton)…und zwischen Florin und Anneke scheint es ja auch schon zu kriseln. Ob sie in diesem Buch noch zusammen kommen, oder müssen wir bis zum nächsten warten?

Achim, Beas Exmann, ist mir furchtbar unsympathisch. Ich finde er verhält sich total respektlos ihr gegenüber und wirkt dabei einfach nur total verbittert. Oder wie siehst du das, Olivia?

Was den Mord angeht bin ich wirklich gespannt auf die Hintergründe. Was hat es mit der Lyrik-Gruppe und den düsteren Gedichten auf sich? Inwiefern spielen die Leute aus der Facebook-Gruppe eine Rolle in dem Fall? Ich könnte mir vorstellen, dass auch der Professor und seine Frau, die die Lyrik-Gruppe leitet, irgendwie verwickelt sind.

Wer war der anonyme Anrufer? Ich vermute er wurde umgebracht, weil er zu viel wusste und sich an die Polizei gewandt hat.

Soviel zu meinen wirren Gedanken. Ich hoffe, das war einigermaßen verständlich.

Fazit:

Das Buch hat auf jeden Fall das Potential so gut zu werden wie der Vorgänger und ich bin schon nach den ersten 5 Kapitel gefesselt und echt gespannt darauf wie es weiter geht.

Und jetzt bin ich gespannt auf Olivias Gedanken zu diesem ersten Abschnitt…

Advertisements

4 Antworten to “Leserunde: Ursula Poznanski–Blinde Vögel (Kapitel 1-5)”

  1. olivia43 Mai 4, 2013 um 15:25 #

    Hi Bookloverin,

    auch mein Post ist nun verfasst und veröffentlicht, so dass ich jetzt erst Deinen lesen darf…. Also der Anrufer ist doch dieser seltsame Typ, der nun ermordet wurde – oder meintest Du, welche Rolle er genau innehatte ????? Finde ich auch noch sehr undurchsichtig.
    Gespannt bin ich momentan auch auf die weitere Entwicklung zwischen den beiden Ermittlern, das interessiert mich brennend. Und was ist mit Anneke, gab es einen Streit, den ich nicht mitbekommen habe?

    Die Lyrik Gruppe – gibt es solche Gruppen wirklich – ist schon ein wenig abstrus. Manchmal denke ich, dass ich auch mal gerne in eine solche Gruppe hineinschnuppern würde – ein wenig ist unsere Leserunde doch jetzt auch so etwas ??? Nur mit viel weniger Leuten…Und nicht so düster. Aber interessant finde ich so etwas schon, Du nicht ?

    Bis wohin lesen wir denn bis wann weiter ? Ich habe nun das siebte Kapitel beendet….wo bist Du angekommen ?
    Liebe Grüße
    Olivia

    • bookloverin Mai 4, 2013 um 20:11 #

      Ja genau, ich meinte ich bin neugierig, was der Anrufer wohl gewusst haben mag und vor allem woher. Aber das werden wir sicher bald erfahren.
      Auf die Entwicklung zwischen den beiden bin ich auch total gespannt 🙂

      Dass es so eine Lyrik-Gruppe bei Facebook gibt, kann ich mir schon vorstellen. Ich finde es auch interessant. Mit Gedichten kann ich allerdings nicht so viel anfangen, vor allem nicht mit so düsteren. Da ist so eine Leserunde schon eher was für mich. Und ich bin froh, dass die nicht so düster ist 😉
      Ich bin jetzt bei Kapitel acht angekommen. Werde heute abend aber noch ein bisschen weiter lesen.

  2. olivia43 Mai 4, 2013 um 21:49 #

    Dann lass uns doch wirklich bis Kapitel 15 lesen und dann Mitte nächster Woche anpeilen, ok ?! Ansonsten können wir beide das auch gerne immer flexibel angehen, wir sind ja nur zu zweit – smile !!!
    Ich mag ja sehr gerne Gedichte – am liebsten auch eher fröhliche, und wenn traurige, dann Liebesgedichte…! Aber Leserunden finde ich glaube ich auch ansprechender. Bin so gespannt, wie es mit beiden Ermittlern weitergeht. Man hat das Gefühl, die beiden schon richtig zu kennen. Und was mag dieses Ekel, der Exmann, im Schilde führen ? Irgendwas kommt da bestimmt noch…

    • bookloverin Mai 4, 2013 um 23:42 #

      Ja, sehr gut. Mitte nächster Woche müsste passen, ansonsten schließen wir uns nochmal kurz. Ist schon toll, dass wir das beide so locker sehen 🙂
      Ich muss ja ehrlich gestehen, ich habe Gedichten seit der Schulzeit keine Chance mehr gegeben… Und damals fand ich es echt furchtbar. Vor allem die Interpretationen.
      Was den Exmann angeht hast du recht, irgendwas hat der vor und das ist bestimmt nichts gutes…ich bin echt gespannt.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: