Andreas Franz – Spiel der Teufel

18 Mai

franz

Genre: Kriminalroman
Reihe: Kieler Reihe mit Sören Henning und Lisa Santos:

Unsichtbare Spuren (1)
Spiel der Teufel (2)
Eisige Nähe (3)

Verlag: Weltbild (2009)
broschierte Ausgabe: 488 Seiten
ISBN: 978-3-8289-9328-0
Website des Autors: http://www.andreas-franz.org/

Klappentext:

Ein teuflisches Katz- und Maus-Spiel. In einem Kieler Vorort wird die Leiche von Oberkommissar Gerd Wegner in seinem Auto gefunden. Die Fenster sind abgedichtet, ein Schlauch führt vom Auspuff ins Wageninnere, das Garagentor ist geschlossen, der Motor läuft.
Kommissar Sören Henning und seine Kollegin Lisa Santos sind fassungslos: Kann es sein, dass sich ihr langjähriger Freund und Kollege umgebracht hat? Die schöne Witwe Nina glaubt nicht an den Selbstmord ihres Mannes, und Sören und Lisa beginnen zu ermitteln.
Die Spur führt in eine Schönheitsklinik, in der jedoch nicht nur kosmetische Operationen vorgenommen werden…

Erster Satz:

Glaub mir, ich kenne alle, sogar den Teufel.

Meine Meinung:
Im zweiten Band der Kieler Krimireihe von Andreas Franz sind Sören Henning und Lisa Santos dem organisierten Verbrechen auf der Spur. Die Story ist einfallsreich und spannend, jedoch konnte mich das Buch nicht vollends überzeugen. Die Dialoge am Anfang wirken konstruiert, die Stimmung zwischen Sören und Lisa ist mies, was natürlich in der Situation verständlich ist, aber trotzdem einen negativen Beigeschmack hinterlässt. Vielleicht einfach ein bisschen übertrieben und wenig authentisch ist. Im ersten Band hatte mir gerade auch das Zwischenmenschliche gefallen.

Das Ende hat mich dann total verwirrt und auch irgendwie verärgert hinterlassen. Es war überraschend, ja. Aber wenig glaubwürdig und schon gar nicht befriedigend.

Fazit:
Insgesamt ein eher mittelmäßiger Krimi, der Plot ist gut, der Schreibstil hat nicht ganz überzeugt und das Ende hat mir gar nicht gefallen.

Herz Herz

Über den Autor:
Andreas Franz (1954-2011) gehört zu den erfolgreichsten deutschen Schriftstellern. Er hatte ausgezeichnete Kontakte zu Polizei und anderen Dienststellen, was seinen Kriminalromanen große Authentizität verschaffte. Andreas Franz war verheiratet und hatte fünf Kinder.

 

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