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Jojo Moyes – Eine Handvoll Worte

16 Dez

ScanÜbersetzung: aus dem Englischen von Marion Balkenhol

Originaltitel: The Last Letter From Your Lover

Verlag: rowohlt POLARIS (2013)

Taschenbuch: 573 Seiten

ISBN: 978-3-499-26776-5

Über die Autorin: Jojo Moyes (1969) arbeitete als Journalistin für die Sunday Morning Post in Hongkong und für den Independet in London. Sie lebt mit Mann und drei Kindern auf einer Farm in Essex.

Klappentext:

1960. Jennifer Stirling müsste eigentlich glücklich sein: Sie führt ein sorgloses Leben an der Seite ihres wohlhabenden Mannes. Doch ihr Herz gehört einem anderen – und er bittet sie, alles für ihn aufzugeben.

2003. Ellie Haworth hat ihren Traumjob gefunden: Sie ist Journalistin bei einer der führenden Zeitungen Londons. Eigentlich müsste sie glücklich sein. Doch der Mann, den sie liebt, gehört einer anderen.

Eines Tages fällt Ellie im Archiv ein jahrzehntealter Brief in die Hände: Der unbekannte Verfasser bittet seine Geliebte, ihren Ehemann zu verlassen und mit nach New York zu gehen. Als Ellie diese Zeilen liest, ist sie erschüttert. Was ist aus den beiden und ihrer Liebe geworden? Sie stellt Nachforschungen an und stößt auf Jennifer: eine Frau, die alles verloren hat. Alles, außer einer Handvoll kostbarer Worte.

Erster Satz:

Ellie Haworth hat ihre Freunde in der dichtgedrängten Menge entdeckt und bahnt sich einen Weg durch die Bar.

Meine Meinung:

Traumhaft schön. Ich habe dieses Buch verschlungen. Es ist eine wunderschöne Geschichte über die Liebe. Über den Mut seine Gefühle zu äußern, auch auf die Gefahr hin verletzt zu werden. Eine Geschichte über verpasste Chancen, über das Leben.

Besonders gut gefallen hat mir, dass die Geschichte erst nach und nach erschlossen und wie ein Puzzle zusammengesetzt wird. Das macht es unheimlich spannend.

Fazit:

Meine Empfehlung des Jahres!

Herz Herz Herz Herz Herz

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Ildikó von Kürthy – Mondscheintarif

14 Mrz

Dieses Buch hat mir eine Freundin geliehen. Da ich eigentlich überhaupt nicht gerne diese klischeehaften Frauenromane lese, lag es ziemlich lange hier rum und nun dachte ich mir im Rahmen meines SUB-Abbaus, dass es Zeit wird die „fremden“ Bücher zu lesen und an ihre ursprünglichen Besitzer zurückzugeben. Hier also Mondscheintarif:Kurthy 2002 - Mondscheintarif (2) Klappentext:

„Sie findet sich nicht schwierig, sondern interessant. Ihre beste Freundin hat die größten Brüste – und ist trotzdem ihre beste Freundin. Cora Hübsch ist 33. Alt genug, um zu wissen, dass man einen Mann NIEMALS nach dem ersten Sex anrufen darf. Also tut sie das, was eine Frau tun muss: Sie wartet. Auf einen Anruf. Stundenlang. Bis sich ihr Leben verändert. Zum Mondscheintarif.“

Der Klappentext sagt eigentlich schon alles. Im Prinzip besteht die gesamte Handlung dieses Romans aus den Stunden, die Cora damit verbringt neben dem Telefon auf einen Anruf von Daniel zu warten. Der niemals anruft.  Coras ist in Gedanken bei ihren ersten Treffen, so erfährt man woher sie und Daniel sich kennen und was sich zwischen ihnen bereits entwickelt hat. Nebenbei erfährt man noch ein wenig von früheren Beziehungen. Das ist alles ein bißchen Klischee-behaftet. Das einzige, was mich dann doch ein wenig überrascht hat und mir gut gefallen hat, war das Ende. Weil es zeigt, wie albern sich Cora die ganze Zeit über verhalten hat. Eben so als wäre sie 13 und nicht 33.

Die Bilder, die hier und da in den Roman eingefügt sind, sind nichtssagend, überflüssig und eher störend. Das Buch ist in weniger als zwei Stunden gelesen, von daher keine große Zeitverschwendung. Aber auch nichts, was man gelesen haben muss.