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Leserunde: Ursula Poznanski–Blinde Vögel (Kapitel 16-20)

15 Mai

Poznanski 2013 - Blinde Vögel (2)Nun sind wir also am Ende unserer Leserunde angelangt. Noch vor 5 Kapiteln konnten Olivia und ich uns keinen Reim darauf machen, was eigentlich vorgeht und hatten sehr viele offene Fragen. Nun hat sich alles aufgeklärt.

Aber der Reihe nach:

Was am Ende des Buches noch geschah:

Beatrice entdeckt, dass die von Ira und Nikola geposteten Gedichte alle einen Hinweis auf “den Panther” enthalten. Nach einigem Recherchieren stößt sie auf einen deutschen Söldner, der während des Jugoslawienkonflikts als der Panther bezeichnet wurde, jedoch bereits seit 1993 tot ist. Ist das die Verbindung? Haben die aktuellen Geschehnisse etwas mit dem Mann zu tun?
Der Facebook-Account von Tina Herbert wird gehackt und im Namen von Tina wird in der Gruppe gepostet, dass sie Dominik Ehrmann am Abend vor seinem Tod noch getroffen hat. Das bringt Aufruhr in die Gruppe. Wer steckt hinter dieser Nachricht? Wer kann von diesem Treffen wissen? Auch Nikola ist neugierig geworden und möchte mehr von Tina wissen. 
Tina und Nikola verabreden sich über Facebook, machen aus dem Treffpunkt jedoch ein Rätsel. Nach einigem Rätselraten finden auch die Ermittler den Ort und an diesem folgende Scene: Nikola hat den Journalisten Boris Ribar gefesselt und gefoltert.
Es stellt sich raus, dass der Täter gleichzeitig der Gejagte ist. Nikola, dem als Junge in Jugoslawien seine Familie durch den Panther genommen wurde, hat diesen Mann, der angeblich tot ist, in Boris Ribar, dem Journalisten, wiedererkannt. Mit weiteren Opfern des damaligen Überfalls in Jugoslawien hat er Jagd auf ihn gemacht… Aus Angst vor der Aufdeckung seiner wahren Identität, hat dieser nach und nach die Personen, die ihm zu nahe kamen (Sarah, Gerald, Ira), aus dem Weg geräumt.

Meine Gedanken zum Ende des Buches:

Der Fall ist aufgelöst. Ich musste das Ganze jedoch erst einmal verdauen. Am Ende kamen so viele harte und schockierende Einzelheiten ans Licht. Das war unglaublich aufwühlend.
Wir hatten ja bereits Vermutungen darüber angestellt, dass es eine Verbindung zu Jugoslawien gibt, da sowohl Iras Mutter, als auch der anonyme Anrufer dort herkamen. Doch auf diesen Zusammenhang wäre ich nie gekommen.
Dass der Tod von Iras Mutter etwas mit den aktuellen Geschehnissen zu tun hat, hat sich bestätigt. Dass Iras Mutter in Jugoslawien vergewaltigt wurde und daraufhin mit Ira schwanger wurde, habe ich ehrlichgesagt auch schon vermutet, als herauskam, dass die Mutter aus Jugoslawien geflohen war und kurz darauf Ira geboren ist.
Und auch, dass es innerhalb der Lyrik-Gruppe eine Gruppe von Menschen gibt, die nicht nur wegen der Gedichte in dieser Gruppe sind, hatten wir schon festgestellt. Ich hätte jedoch nie erraten, warum sie wirklich in der Gruppe sind.
Boris Ribar hat sich eine neue Identität geschaffen und sein Leben von Grund auf geändert. Dann wird er auf einem Foto bei Facebook wieder erkannt und seine Vergangenheit holt ihn wieder ein. Ich frage mich ob das nicht tatsächlich schon passiert ist, dass jemand einen Verbrecher bei Facebook oder wo anders im Internet erkannt hat und dieser daraufhin identifiziert werden konnte. So weit hergeholt ist das doch nicht, oder? Facebook bietet nicht nur die Möglichkeit Menschen, die man aus den Augen verloren hat wiederzufinden, sondern ermöglicht es auch den Menschen, die man bewusst gemieden hat einen wieder zu finden. Ich mag diese aktuellen Zusammenhänge in den Romanen von Ursula Poznanski.

Mein Fazit zum Buch:

Ein Thriller, der bis zum Schluss spannend bleibt und ein nicht erwartetes, jedoch auch schockierendes Ende bietet. Dieses Buch hat mich auch noch einige Tage nachdem ich es beendet habe beschäftigt.
Die sehr aktuelle Thematik durch den Zusammenhang mit der Facebook-Gruppe hat mir gut gefallen. Ein durchaus empfehlenswertes Buch.

Herz Herz Herz Herz

Hier nochmal die Links zu den vorherigen Posts der Leserunde:

zu Kapitel 1-5

zu Kapitel 6-15

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Leserunde: Ursula Poznanski–Blinde Vögel (Kapitel 6-15)

7 Mai

Poznanski 2013 - Blinde Vögel (2)

So nun zum zweiten Abschnitt in unserer Leserunde. Da Olivia und ich so schnell mit den ersten 5 Kapitel durch waren, haben wir beschlossen diesmal ein wenig mehr zu lesen, bevor wir uns mit einem weiteren Post melden. Und was soll ich sagen? …auch diesmal war ich ziemlich schnell durch. Bei Thrillern kann ich mich einfach nicht bremsen. Zum Glück geht es Olivia genauso.

Auch hier wieder ein kleiner Hinweis an alle, die das Buch noch lesen möchten: Ich verrate im folgenden recht viel vom Inhalt des Buches.

Was inzwischen passiert ist:

Bei dem Tod von Rajko Dulovic gab es keine klaren Hinweise auf Fremdeinwirkung. Eine Befragung von Ira Sagmeister, die sich auffällig in der Facebook-Gruppe verhalten hat, hat keine neuen Erkenntnisse gebracht. Es hat jedoch auf Facebook eine Unterhaltung zwischen ihr und Beatrice Kaspary, die sich als Tina Herbert in die Lyrik-Gruppe eingeschlichen hat, gegeben. Kurz darauf wird Ira vom Zug erfasst – war es Selbstmord? Alles deutet darauf hin. Nachdem Tina Herbert einen provozierenden Eintrag in der Gruppe hinterlassen hat, möchte ein Mitglied dieser Gruppe sie treffen. Bei dem Gespräch, gibt dieser offen zu mehr über “die hässliche Sache”, wie er es nennt, zu wissen. Er durchschaut jedoch Tinas Bluff und verrät daher nicht mehr. Am nächsten Morgen wird auch er tot aufgefunden.

Meine Gedanken zu den Kapiteln 6-15:

Was mich total fasziniert, sind diese kleinen Einschübe zwischen den Kapiteln, die aus Sicht des Täters geschrieben sind und total kryptisch sind. Ich kann mir noch absolut keinen Reim auf diese Person und seine Motive machen. Aber es scheint definitiv jemand aus der Lyrik-Gruppe zu sein.

Ich hatte ja die ganze Zeit Angst, dass Bea sich irgendwie verrät, wenn sie als Tina in der Gruppe unterwegs ist. Aber bisher ist alles gut gegangen.

Was Ira Sagmeister betrifft, glaube ich, dass sie sich nicht umbringen wollte. Ich denke inzwischen ist offensichtlich, dass auch sie umgebracht wurde. Aber warum? Was wusste sie? Was bedeutete der Satz: Dann ist es zu spät. Wusste sie, dass sie sterben würde?
Hat der Selbstmord ihrer Mutter etwas mit dem Fall zu tun? War es womöglich ebenfalls kein Selbstmord?

Hat mit dem Buch jetzt nicht direkt zu tun, aber wenn ich höre, dass jemand vor den Zug gesprungen ist (was ja gar nicht so selten ist), dann tun mir die armen Zugführer immer leid. Man kann sich doch wirklich eine Methode suchen, bei der kein anderer (Unbeteiligter) darunter leiden muss, oder?

Was ist mit Marja Keller, die aus der Gruppe aussteigen will, als sie erfährt, dass Ira tot ist?! Die scheint doch auch mehr zu wissen. Oder wie siehst du das Olivia?

Warum haben Herr und Frau Crontaler so ein Interesse an dem Fall? Ist es nur reine Neu- bzw. Sensationsgier? Oder steckt mehr dahinter?

Ist es Zufall, dass Nikola sich als Nikola Tod bei Facebook registriert hat? Oder hat es irgendetwas zu bedeuten?

Und welche Rolle spielte Dominik Ehrmann? Ich habe ja kurzzeitig gedacht, er wäre der Täter. Aber das ist ja nun ausgeschlossen. Auf mich wirkt es so, als würde es in der Lyrik-Gruppe eine interne Gruppe geben. Doch was macht diese Gruppe aus? Was wissen sie? Sie scheinen irgendwie über Gedichte in Verbindung mit Fotos zu kommunizieren… sind es Warnungen? Teilen sie sich auf diesem Weg mit wo sie den Täter gesehen haben?…Ich spinn hier bloß so rum, ich kann’s mir nicht erklären. Hast du ne Idee, Olivia?

Nun zum Privatleben der Ermittler, was mich ja nicht minder interessiert 😉

Achim versucht weiterhin den Frieden zu wahren. Verhält sich aber sehr link, wie ich finde. Zum Beispiel als er vorschlägt die Kinder einen Nachmittag in der Woche zu übernehmen und diese bereits in seine Pläne eingeweiht hatte, so dass Bea eigentlich keine Wahl mehr hatte.

Was sich zwischen Bea und Florin anbahnt finde ich allerdings total spannend und schön 🙂 Aber wieso ruft Anneke bei Bea an? Das finde ich mehr als merkwürdig und könnte mir das in entsprechender Situation überhaupt nicht vorstellen.

Fazit:

Dieser Abschnitt wirft viele neue Fragen auf und die Spannung wird nach und nach aufgebaut. Ich kann mir bisher nicht vorstellen, was die Hintergründe für die Taten sind, aber ich bin weiterhin gespannt.

Leserunde: Ursula Poznanski–Blinde Vögel (Kapitel 1-5)

3 Mai

Poznanski 2013 - Blinde Vögel (2)Olivia und ich lesen ja seit dem 01.05. zusammen das Buch Blinde Vögel. Es ist für uns beide die erste Leserunde überhaupt und daher auch noch etwas unkoordiniert, aber ich würde sagen: Hauptsache wir haben Spaß 🙂

Heute möchte ich euch an meinem ersten Leseeindruck teilhaben lassen. Da es sich um eine Leserunde handelt, wollen wir natürlich auch über den Inhalt des Buches diskutieren. Das bedeutet, dass ich hier ein bisschen mehr über den Inhalt verraten werde, als ich es sonst tue. Nur als Warnung für diejenigen unter euch, die das Buch evtl. auch noch lesen wollen…

Bisher gefällt mir das Buch richtig gut. Ich habe die ersten fünf Kapitel am Stück verschlungen und kann es nun nicht abwarten weiter zu lesen. Die Ermittler Florin Wenninger und Beatrice Kaspary sind mir aus dem Vorgängerbuch noch gut bekannt und ich kam sehr schnell wieder in die Story rein.

Was bisher geschah:

Zwei Leichen wurden gefunden, ein Mann – klein, dick und ungepflegt – und eine Frau –groß, schlank, gut gekleidet. Die Frau stranguliert, der Mann erschossen, mit der Waffe, die er selbst in der Hand hat. Waren sie ein Paar? Handelt es sich um Mord und Selbstmord? Beatrice hat ihre Zweifel. Ermittlungen ergeben, dass sich die zwei erst seit wenigen Tagen kennen. Sie gehören beide einer Lyrik-Gruppe bei Facebook an. Hat ihr Tod etwas damit zu tun?

Meine Gedanken zu den Kapitel 1-5:

Den Prolog fand ich sehr interessant, weil man hier als Leser ein paar Informationen bekommt, die die Ermittler noch nicht haben. Man versteht zwar noch nicht alles, bekommt aber schon einen ersten Eindruck von dem Geschehenen. Ich lese den Prolog ganz gerne nochmal, wenn ich das Buch ausgelesen habe. Es ist ganz cool, wenn man dann die Zusammenhänge kennt und plötzlich alles, was am Anfang noch zusammenhangslos und unverständlich war, ganz klar ist.

Im ersten Kapitel, als Beatrice mit dem Abendessen für Achim und die Kinder beschäftigt ist, und noch schnell duschen und sich umziehen möchte und das Gefühl hat ein Date vor sich zu haben – da habe ich ja gedacht, Florin kommt zum Essen 🙂 Ich bin gespannt wie viel sich in diesem Buch noch zwischen den beiden entwickelt. Es gibt ja immer mal wieder so Andeutungen (wo sie sein Eau de Toilette riecht, oder das mit dem Handyklingelton)…und zwischen Florin und Anneke scheint es ja auch schon zu kriseln. Ob sie in diesem Buch noch zusammen kommen, oder müssen wir bis zum nächsten warten?

Achim, Beas Exmann, ist mir furchtbar unsympathisch. Ich finde er verhält sich total respektlos ihr gegenüber und wirkt dabei einfach nur total verbittert. Oder wie siehst du das, Olivia?

Was den Mord angeht bin ich wirklich gespannt auf die Hintergründe. Was hat es mit der Lyrik-Gruppe und den düsteren Gedichten auf sich? Inwiefern spielen die Leute aus der Facebook-Gruppe eine Rolle in dem Fall? Ich könnte mir vorstellen, dass auch der Professor und seine Frau, die die Lyrik-Gruppe leitet, irgendwie verwickelt sind.

Wer war der anonyme Anrufer? Ich vermute er wurde umgebracht, weil er zu viel wusste und sich an die Polizei gewandt hat.

Soviel zu meinen wirren Gedanken. Ich hoffe, das war einigermaßen verständlich.

Fazit:

Das Buch hat auf jeden Fall das Potential so gut zu werden wie der Vorgänger und ich bin schon nach den ersten 5 Kapitel gefesselt und echt gespannt darauf wie es weiter geht.

Und jetzt bin ich gespannt auf Olivias Gedanken zu diesem ersten Abschnitt…

Leserunde: Ursula Poznanski–Blinde Vögel

1 Mai

Poznanski 2013 - Blinde Vögel (2)

Heute soll es also losgehen mit unserer Leserunde. Wir wollen bis zum Wochenende die ersten 5 Kapitel lesen und dann einen Post darüber verfassen.

Ich bin schon sehr gespannt auf das Buch und natürlich auch auf die Leserunde.

Um euch auch ein wenig neugierig zu machen, verrate ich euch heute schon ein wenig über den Inhalt des Buches.

Klappentext:

Status: Ermordet
Zwei Tote bei einem Salzburger Campingplatz. Die einzige Verbindung zwischen ihnen: eine Facebook-Gruppe, in der beide Mitglieder waren. Dort werden Gedichte voller Todesahnungen ausgetauscht. Zufall? Beatrice Kaspary ist misstrauisch. Dann stirbt eine weitere Frau aus der Lyrik-Gruppe…

Der erste Satz:

Wie fandet ihr das Gedicht mit der Rose, gestern?

Ich bin gespannt darauf, was es mit den Gedichten auf sich hat und mache es mir jetzt mit dem Buch in der Sonne gemütlich…

Ursula Poznanski – Fünf

26 Apr

fünf

Genre: Thriller
Reihe: Fünf (1); Blinde Vögel (2)
Verlag: Weltbild (2012)
broschierte Ausgabe: 381 Seiten 
ISBN: 978 3 86365 286 9


Website der Autorin: www.ursula-poznanski.at
(wobei man hier leider nichts zu diesem Buch findet)

Klappentext:

Thanks for the hunt… Du bist fündig geworden. Rätselaufgaben, deren Lösung Koordinaten sind. In Plastik verpackte Leichenteile. Zeugen, die nach der Befragung sterben. Es ist eine blutige Version des Geocaching, eine grausige Jagd, auf die sich die Salzburger Ermittlerin Beatrice Kaspary einlassen muss. Der Fall scheint unlösbar. Und plötzlich wird sie selbst zur Beute…

Meine Meinung:

“Fünf” ist das erste Buch, das ich von Ursula Poznanski gelesen habe und es wird mit Sicherheit nicht das letzte bleiben. Der Thriller hat mir richtig gut gefallen. Bereits am Anfang wird Spannung aufgebaut, die sich im Laufe der Handlung noch steigert. Am Ende habe ich bis spät in die Nacht gelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es ausgeht. Das macht ein gutes Buch aus, würde ich sagen 🙂

Das Ermittlerteam bestehend aus Beatrice und Florin war mir sehr sympathisch. Die Andeutungen in Bezug auf Beas Vergangenheit, die nach und nach ans Licht kam, haben zusätzlich für Spannung gesorgt.

Mit dem Thema Geocaching bin ich bisher nur einmal in Berührung gekommen: Wir hatten für eine Freundin, die das regelmäßig macht ein paar Caches im Wald versteckt, mit persönlichen Rätseln und am Ende hat sie so ihr Geburtstags-geschenk bekommen.

Ich bin froh, dass das vor dem Lesen dieses Buches war. Jetzt werde ich in dem Zusammenhang bestimmt immer an das Buch denken und vermutlich werde ich auch nie eine gefundene Dose öffnen können aus Angst etwas grausiges darin zu finden. Bei den Beschreibungen im Buch musste ich doch manchmal die Luft anhalten vor lauter Ekel/Grusel. Es ist sicher nichts für sensible Leser.

Fazit:

Ein spannender Thriller, der nicht nur Geocaching-Fans zu empfehlen ist, sondern auch einem Muggle wie mir eine aufregende Lesezeit beschert hat.

Herz Herz Herz Herz

Über die Autorin:

Ursula Poznanski wurde 1968 in Wien geboren. Sie studierte Japanologie, Publizistik, Rechtswissenschaften und Theaterwissenschaften – in ungefähr dieser Reihenfolge, ohne Gewähr und ohne Abschluss (wie sie selber sagt), und landete schließlich als Redakteurin bei einem medizinischen Fachverlag. Nach dem fulminanten Erfolg ihrer Jugendromane “Erebos” und “Saeculum” widmet sie sich nun hauptsächlich dem Schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien.

 

Karin Slaughter – Vergiss mein nicht

26 Feb

slaughter

Klappentext:

„Heartsdale, Georgia. Vor der Rollschuhbahn droht die 13-jährige Jenny, den drei Jahre älteren Mark zu erschießen. Polizeichef Jeffrey Tolliver versucht, die Situation zu entschärfen – vergebens. Er muss Jennys Leben opfern, um Marks Hinrichtung zu verhindern. Aber es kommt noch schlimmer. Als Sara Linton die Leiche des Mädchens obduziert, macht sie eine schockierende Entdeckung…“

Es ist mein erstes Buch von Karin Slaughter. Und bei der Rezension bin ich hin- und hergerissen. Ich habe das Buch in ziemlich kurzer Zeit verschlungen. Also kann es nicht schlecht gewesen sein. Nein, es hat mich sogar sehr gefesselt und ich konnte es kaum zur Seite legen. Aber es war mehr wie bei einem schlimmen Autounfall: Man weiß genau, man will nicht sehen was da passiert ist, aber man kann einfach nicht anders als hingucken. Genauso ist es bei diesem Buch auch. Es ist absolut furchtbar, was hier beschrieben wird und es steigert sich ins Unermessliche. Immer wenn man denkt, dass ist das Schlimmste, was einem Menschen passieren konnte, wird etwas noch schlimmeres aufgedeckt. Aber ich konnte trotzdem nicht aufhören zu lesen. Das Buch ist also definitiv nichts für Zartbesaitete. Allen anderen wünsche ich frohes Gruseln.

Ich habe den Fehler gemacht dieses Buch abends im Bett zu lesen. Da konnte ich dann natürlich nicht einfach aufhören und einschlafen, weil mir die ganze Zeit so gruselige Dinge im Kopf herumgespukt sind. Geht es euch auch so, dass ihr nicht einschlafen könnt, so lange ihr mitten in so einer gruseligen Story seid, aber keine Probleme habt, wenn ihr das Buch erstmal durchgelesen habt? Für mich ist die Geschichte dann irgendwie abgeschlossen und ich finde es nicht mehr ganz so schlimm, egal wie das Buch endet. Also habe ich bis 3h nachts gelesen… Hat aber auch mal wieder Spaß gemacht. Das hatte ich lange nicht mehr.

Tana French – Sterbenskalt

25 Feb

Tana French ist meine neue Crime-Queen. Nach Grabesgrün und Totengleich habe ich nun auch Sterbenskalt in einem Rutsch weggelesen. Mal wieder ein Meisterwerk an Spannung.

sterbenskalt

Klappentext:

Mit der beste Stoff, den Krimifans sich derzeit beschaffen können!

„Frank Mackey, Undercover-Ermittler in Dublin, hat seine Familie seit 22 Jahren nicht gesehen. Doch als in einem Abbruchhaus ein grausiger Fund gemacht wird, muss er zurück – an mehr als nur einen dunklen Ort…“

Tana French greift in jedem ihrer Romane die Geschichte eines Ermittlers auf. So kennt man auch den Undercover-Ermittler Frank Mackey bereits aus den anderen Romanen und kann hier gespannt sein auf seine Vergangenheit. Frank will mit seiner jungen Liebe Rosie aus seiner Heimatstadt nach England fliehen. Fliehen vor seinem alkoholkranken Vater, der motzenden Mutter und dem Vater von Rosie, der die Beziehung zwischen den Kindern nicht duldet. Doch Rosie lässt ihn sitzen und fährt ohne ihn nach England, während er sich nach Dublin durchschlägt – so denkt er zumindest, bis zu dem Fund im Abbruchhaus… In diesem Haus haben Rosie und er sich früher häufig getroffen, hier sind sie sich näher gekommen und nun wird ihr Koffer hier gefunden. Hat Rosie die Stadt womöglich nie verlassen? Was könnte ihr zugestoßen sein. Eine spannende Suche nach der Wahrheit beginnt.

Tana French versteht es Emotionen in ihren Roman zu packen und die Charaktere so gut zu beschreiben, dass man trotz aller Grausamkeiten auch die Rolle der Täter nachvollziehen kann. Das ist etwas, was mir bei vielen Kriminalromanen fehlt. Es ist umso gruseliger, wenn man versteht warum jemand gemordet hat.

Dieses Buch kann ich uneingeschränkt weiter empfehlen!

Minette Walters – Dunkle Kammern

5 Jan

Frohes neues Jahr erstmal! 🙂 Keine Angst, ich tue euch keinen dieser Neujahrsposts mit guten Vorsätzen etc. an.

Ich habe einen Buchtipp für euch. Das Buch ist zwar schon älter (von 1995 um genau zu sein) und es lag auch schon eine ganze Weile ungelesen bei mir rum nachdem ich es mal vom Flohmarkt mitgebracht hatte. Jetzt frag ich mich aber warum ich es nicht gleich gelesen habe. Ach ja, es sind einfach immer zu viele ungelesene Bücher da. Dieses hier war richtig gut. Ist richtig gut! 😉

walters

Jinx erwacht nach einem Autounfall aus dem Koma und kann sich an die letzten Wochen ihres Lebens nicht mehr erinnern. Ihr wird berichtet, sie hätte nach der Trennung von ihrem Verlobten versucht sich das Leben zu nehmen, doch Jinx kann dies nicht glauben. Was ist wirklich passiert? Hat sie wirklich versucht sich umzubringen, oder ist es noch schlimmer: hat JEMAND versucht SIE umzubringen und es wie einen Selbstmord aussehen lassen? Wenn ja, wer war es? Wem kann sie noch trauen? Ich will hier nicht zu viel verraten, die Ereignisse überschlagen sich und es wird richtig spannend. Lest selbst!